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                 Begriffsklärung Maranatha    

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Begriffsklärung:                                                                       Maranatha (auch: Maranata; ܡܪܢܐ ܬܐ/מרנא תא maranâ’ thâ’ oder ܡܪܢ ܐܬܐ/מרן אתא maran ’athâ’) ist ein aramäischer Ausruf, der wohl von den frühen Christen benutzt wurde. In frühchristlicher Zeit drückte das aramäische Wort Maranatha die Erwartung der baldigen Wiederkehr Jesu Christi nach seiner Himmelfahrt aus. Es findet sich in der Bibel an einer einzigen Stelle, und zwar in
1 Kor 16,22: Gruß von Paulus: Wer den HERRN nicht liebt, sei verflucht. Maranatha – Unser HERR, komm!                                       Mögliche Übersetzungen sind:                                                          „Unser Herr ist gekommen“ (maran atha) oder „Unser Herr wird kommen“                         oder – am wahrscheinlichsten – „Unser Herr, komm!“ (marana tha).                                Ähnlich ist Offb 22,20, wo es in Griechisch geschrieben heißt:                                      „Amen. Komm, Herr Jesus!“.                                                                                           Vermutlich stammt der Ruf aus den palästinischen Urgemeinden, dort war die Erwartung der Wiederkehr Jesu sehr ausgeprägt.
Wie der Didache (siehe wikipedia) zu entnehmen ist, wurde der Ausruf Maranatha später eher im Sinne eines Dankgebets und als Herbeirufung Jesu in der Eucharistiefeier verwendet.                                                                                                                                    In der römisch-katholischen Kirche wird Maranatha u. a. in der Adventszeit als Kommunionvers gesprochen, womit die Bedeutung des Verses auf die Geburt Christi, bzw. seine Wiederkehr bezogen wird.
Von der christologischen Bedeutung ist der Ausruf mit „Jesus ist der Herr” verwandt, welcher beispielsweise genannt wird: in                                                                                                                 Röm 10,9 ...denn wenn Du mit Deinem Mund bekennst:“JESUS ist der HERR!“ und in Deinem Herzen glaubst: „GOTT hat IHN von den Toten auferweckt!“, so wirst Du gerettet werden.                                                                                                                                               1 Kor 12,3 Paulus sagt: Darum erkläre ich Euch: Keiner der aus dem Geist Gottes redet, sagt: Jesus sei verflucht! Und keiner kann sagen: JESUS ist der HERR !
Gefunden bei wikipedia         
Maranatha
Maranatha (auch: Maranata; ܡܪܢܐ ܬܐ/מרנא תא maranâ’ thâ’ oder ܡܪܢ ܐܬܐ/מרן אתא maran ’athâ’) ist ein aramäischer Ausruf, der wohl von den frühen Christen benutzt wurde. In frühchristlicher Zeit drückte das aramäische Wort Maranatha die Erwartung der baldigen Wiederkehr Jesu Christi nach seiner Himmelfahrt aus. Es findet sich in der Bibel an einer einzigen Stelle, und zwar in 1 Kor 16,22 EU. Mögliche Übersetzungen sind: „Unser Herr ist gekommen“ (maran atha) oder „Unser Herr wird kommen“ oder – am wahrscheinlichsten – „Unser Herr, komm!“ (marana tha). Ähnlich ist Offb 22,20 EU, wo es in Griechisch geschrieben heißt: „Amen. Komm, Herr Jesus!“. Vermutlich stammt der Ruf aus den palästinischen Urgemeinden, dort war die Erwartung der Wiederkehr Jesu sehr ausgeprägt.[1]
Wie der Didache zu entnehmen ist, wurde der Ausruf Maranatha später eher im Sinne eines Dankgebets und als Herbeirufung Jesu in der Eucharistiefeier verwendet.[2] In der römisch-katholischen Kirche wird Maranatha u. a. in der Adventszeit als Kommunionvers gesprochen, womit die Bedeutung des Verses auf die Geburt Christi, bzw. seine Wiederkehr bezogen wird.
Von der christologischen Bedeutung ist der Ausruf mit „Jesus ist der Herr” verwandt, welcher beispielsweise in Röm 10,9 EU und 1 Kor 12,3 EU genannt wird.[1]
Beobachtungen: Paulus droht demjenigen, der den "Herrn“ - gemeint ist entweder Jesus Christus oder Gott - nicht liebt, die Verfluchung an. Dabei sagt er jedoch nicht, worin sich die fehlende Liebe zeigt. Es ist anzunehmen, dass Paulus mit der Androhung der Verfluchung die Verbindlichkeit seiner Ermahnungen unterstreichen will. Die Verfluchung würde demnach denjenigen treffen, der Paulus’ Ausführungen und Ermahnungen nicht ernst nimmt und sich diesen möglicherweise gar entgegenstellt.
 
Der aramäische Ausruf "Maranatha!“ bedeutet entweder "unser 'Herr’, komm!“ oder "unser Herr ist gekommen“ Paulus hat den Ausruf vermutlich aus der Liturgie einer Gemeinde des aramäischen Sprachgebietes, also Palästinas, übernommen. Der "Sitz im Leben“ des Ausrufs ist dort möglicherweise das Herrenmahl. Mit dem Herrenmahl ist er auf jeden Fall in der frühchristlichen Didache (10,6) verbunden, wo vor einer unwürdigen Teilnahme am Herrenmahl gewarnt wird.
Im Zusammenhang des Ersten Korintherbriefes macht der Ausruf "Maranatha!“ deutlich, wie sehr Paulus die christliche Existenz von der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi geprägt sieht. Auf die Wiederkunft Christi gilt es sich angemessen vorzubereiten, will man nicht verflucht werden und damit jeglicher Rettungsmöglichkeit verlustig gehen. Aber auch der Aspekt der Präsenz Christi noch vor der Wiederkunft dürfte von Bedeutung sein, insbesondere in Verbindung mit dem Herrenmahl. Es ist also wahrscheinlich, dass die Aspekte beider Übersetzungsmöglichkeiten in die Bedeutung des Ausrufs in 1 Kor 16,22 einfließen, auch wenn dieser Vers keinen unmittelbaren Bezug zum Herrenmahl erkennen lässt.
 
 Walter Klaiber: Der erste Korintherbrief
Der vorliegende Kommentar zeigt auf, wie Paulus auch in diesem Brief, in dem es um Probleme in der Gemeinde in Korinth geht, deren Hintergrund wir oft nur teilweise verstehen, seine Antworten von der Mitte des Evangeliums her formuliert. Indem er die Fülle von Herausforderungen, die sich in der jungen Gemeinde von Korinth ergeben, in das Spannungsfeld zwischen der bleibenden Bedeutung des Wortes vom Kreuz und der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten stellt, entwickelt er eine Perspektive für das Verständnis und die Praxis von Gemeinde, die auch heute noch unter ganz anderen Fragestellungen Bedeutung hat.
Weiterführende Literatur: N. M. Pritchard 1980, 55-70 legt anhand der Passagen 1 Kor 11,27-34; 14,23; 16,22 dar, dass Paulus möglicherweise auch Ungläubige zum Herrenmahl zugelassen habe. Er geht von dem Abschnitt 11,27-34 aus. Dann stellt er anhand von 14,23 die These auf, dass Abendmahlsgottesdienste nicht nur für Gläubige zugänglich gewesen seien, und versucht nachzuweisen, dass der frühchristliche Gottesdienst sowohl das Wort als auch das Sakrament umfasst habe. 16,22 schließlich lasse annehmen, dass die Ungläubigen auch an dem Herrenmahl teilnehmen konnten. Die Verfluchung solle die Teilnehmer − auch die ungläubigen! − am Herrenmahl ermahnen, sich dem Herrenmahl mit Bedacht und vorsichtig zu nähern. Von daher sei zweifelhaft, ob sich die Forderung der Kirche, vor dem Abendmahl den Glauben zu bekennen, mit der Lehre des NT begründen lässt.
 
Zum aramäischen Hintergrund des Titels "Herr“ (Kyrios) und des Ausrufs "Maranatha!“ siehe J. A. Fitzmyer 1998, 218-235.
W. Radl 1981, 62-66 versteht den unübersetzten Ausdruck "Maranatha!“ als Formel, die nur in einer ausschließlich aramäisch sprechenden Gemeinde entstanden sein könne und dort bereits besondere Bedeutung und solch stereotype Form erlangt haben müsse, dass sie beim Übergang in die griechisch redenden Gemeinden in ihrem Wortlaut formelhaft übernommen wurde. Demnach stamme die Formel aus der palästinischen Urgemeinde. Sie beziehe sich wahrscheinlich auf die Parusie. Die formelhafte Bitte um Christi Parusie fungiere in der unmittelbaren Verbindung mit einem Satz heiligen Rechts als dessen Bekräftigung. Der Spruch hebe auf das bevorstehende Gericht ab, und so folge als besiegelnder Abschluss die Bitte um die baldige Ausführung, wenn der Inhalt der knappen Formel Griechen überhaupt klar gewesen sei.
P. von der Osten-Sacken 2001, 302-308 legt zunächst die zwei gewöhnlich erwogenen Deutungen des aramäischen Ausrufs "Maranatha!“, die Deutung als begründende Zusage mit drohendem Unterton und die Deutung als Bitte, dar. P. von der Osten-Sacken ist selbst der Ansicht, dass es verschiedene Argumente gebe, die für eine Deutung des Rufes in 1 Kor 16,22 und Did 10,6 im Sinne einer Bitte sprächen, und zwar im Sinne einer Bitte um zeitenwendendes, richtendes und rettendes Kommen des "Herrn“. Diese Deutung müsse für 1 Kor 16,22 erschlossen werden, für Did 10,6 dürfte sie angesichts der Eingangsbitte der zitierten Tradition klar zutage liegen. In beiden Fällen sei der Ausruf freilich angesichts seiner Verwendung im Zusammenhang mit der Eucharistie offen dafür, zugleich als Bitte um die gemeindestärkende, verborgene Parusie zum Mahl verstanden zu werden und damit in gewissem Sinne als Angeld der kosmischen Parusie. Auch der Aspekt, dass das "Maranatha!“ eine Verbindung zum Vorangehenden, also zur Verfluchung bzw. zum Umkehrruf hat, werde im Rahmen dieser Deutung nicht hinfällig.
K. Luke 1984, 54-73 kommt unter Berücksichtigung des Kontextes und der syrischen Überlieferung zu dem Ergebnis, dass "Maranatha!“ in 1 Kor 16,22 mit "Come, our Lord!“ zu übersetzen sei.
A. Eriksson 2001, 115-126 legt dar, dass der Schluss des eher wohlüberlegten Briefes noch mal Emotionen wecken solle. Einerseits solle Hoffnung auf die Wiederkunft Christi, andererseits jedoch auch Furcht vor Christi Zorn und Strafe hervorgerufen werden. Der Ausruf "Maranatha!“ enthalte beide Aspekte.
 
J. D. G. Dunn 1997, 42-56 fragt danach, welche Bedeutung angesichts der enttäuschten Hoffnungen und der verschiedentlichen Abwertungen die Vorstellung von der Wiederkunft Christi im Glauben der heutigen Zeit hat.
 
N. Baumert 2001, 49-58 macht deutlich, dass der Ausruf "Maranatha!“ auf den "Ad-vent“ verweise, den wir doch nur in diesem Dreiklang richtig vollzögen: "Der Herr ist gekommen.“ (geschichtlich auch "in der Fülle der Zeit“) und ist da (sakramental; existenziell in den "Höhepunkten“ meines Lebens); "der Herr kommt jetzt“ (wenn man ihn im Geist als Kommenden "erfährt“); "der Herr wird wieder-kommen“. Unsere Adventsspiritualität bestehe nicht darin, den "Herrn“ herbeizuziehen, sondern zunächst wahr-zu-nehmen, wo Er schon gekommen ist und wo Er sein Kommen ankündigt. Advent sei zunächst eine Aussage über Sein Tun. Advent feiern bedeute, seine tägliche Ankunft feiern: sie wahr-nehmen, für sie danken, von ihr berichten, durch unser Tun auf sie antworten.
Beobachtungen: Paulus bleibt jedoch nicht bei der Fluchandrohung stehen, sondern geht zu dem über, was das christliche Leben prägt: die Gnade Gottes. Die Gnade - und nicht die Verfluchung - soll mit den Adressaten sein. Die Herausstellung der Gnade des "Herrn“ Jesus im Schlussgruß ist typisch christlich; im gewöhnlichen hellenistischen Privatbrief findet sich nur die Formulierung "Lebe(t) wohl!“.
 Beobachtungen: Der Schlusssatz enthält Aspekte, die für das Verhältnis des Paulus zu den Adressaten bei aller Kritik und bei allen Ermahnungen charakteristisch sind: Sein Verhältnis ist von einem Wohlwollen geprägt, das er als "Liebe“ bezeichnet. Diese Liebe schließt kein korinthisches Gemeindeglied aus. Und: Die Liebe ist nicht ein Werk des Paulus, sondern geht auf das Wirken Jesu Christi zurück.
Paulus Aussagen und Verhalten sind im Lichte der Forderung zu verstehen, alles in Liebe geschehen zu lassen (vgl. 1 Kor 13; 16,14). Hochmut und Besserwisserei liegen ihm fern.
 
Weiterführende Literatur:
 
 
Literaturübersicht
Baumert, Norbert; Maranatha: Gegenwart und Ankunft des Herrn − 1 Kor 16,22. Zur Adventsfrömmigkeit, in: N. Baumert [Hrsg.], Studien zu den Paulusbriefen (Stuttgarter Biblische Aufsatzbände 32), Stuttgart 2001, 49-58 (= Geist und Leben 58 [1985], 445-454)
Dunn, James D. G.; He Will Come Again, Interpr 51/1 (1997), 42-56
Ellington, John; Kissing in the Bible: Form and Meaning, BiTr 41/4 (1990), 409-416
Eriksson, Anders; Fear of eternal damnation, in: T. H. Olbricht, J. L. Sumney [eds.], Paul and Pathos (SBLSS 16), Atlanta 2001, 115-126
Fitzmyer, Joseph A.; To Advance the Gospel: New Testament Studies (BRS), Grand Rapids, Michigan, 2nd ed. 1998
Gielen, Marlis; Zur Interpretation der paulinischen Formel Hê kat’Oikon Ekklêsia, ZNW 77/1-2 (1986), 109-125
Harrison, Jim; Paul’s House Churches and the Cultic Associations, RTR 58, 32-47
Klassen, William, The Sacred Kiss in the New Testament: An Example of Social Boundary Lines, NTS 39 (1993), 122-135
Lee, Young-Mi; Ich, Priska, in: M. Keuchen, H. Kuhlmann, H. Schroeter-Wittke [Hrsg.], Die besten Nebenrollen: 50 Porträts biblischer Randfiguren, Leipzig 2006, 249-256
Nijenhuis, John; This Greeting in My Own Hand, Bible Today 19/4 (1981), 255-258
Pritchard, Norman N.; Profession of Faith and Admission to Communion in the Light of 1 Corinthians 11 and other Passages, ScotJT 33/1 (1980), 55-70
Radl, Walter; Ankunft des Herrn. Zur Bedeutung und Funktion der Parusieaussagen bei Paulus (BET 15), Frankfurt a. M. 1981
Schnider, Franz; Stenger, Werner; Studien zum neutestamentlichen Briefformular (NTTS 11), Leiden 1987
Schrage, Wolfgang; Einige Hauptprobleme der Diskussion des Herrenmahls im 1. Korintherbrief, in: R. Bieringer [ed.], The Corinthian Correspondence (BETL 125), Leuven 1996, 191-198
von der Osten-Sacken, Peter; “Ja, ich komme bald!” Signalworte messianischer Erwartung im Neuen Testament und im jüdischen Gottesdienst, in: C. Maier [Hrsg.], Exegese vor Ort, Leipzig 2001, 301-319
Weima, Jeffrey A. D.; Neglected Endings: The Significance of the Pauline Letter Closings (JSNTS 101), Sheffield 1994

Quelle: Wikipedia u.a.                                                                                                                  

 


                              
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Entstehung + Entwicklung des Radios mit Kurzwelle, Mittelwelle, Langwelle, UKW:

In den 30er Jahren des 20. Jhdts startete die Gesellschaft „NORA“ die ersten Radiosendungen in Deutschland. Es folgten wechselvolle Jahre, so u.a. auch unter der „nationalsozialistischen“ Ära.

Es gab auch noch keine Alternative wie z.B. das Fernsehen.

Das steckte damals noch nicht mal in den „Kinderschuhen“,

obwohl es schon die sog. Braunsche Röhre gab!

Später aber schien es, als würde diese Bild-Ton-Technik zum Ende des Radios führen.

Es folgte eine weitere Wende:

Eine Technik = Das Autoradio erbrachte eine weitere Renaissance dieses Mediums, das sich auch mittels diverser Services:                                                                (Nachrichten, Wetterbericht, Straßenzustandsberichte, Verkehrsinfos, u.v.m.)       unentbehrlich für den Alltag machte.

Je nach Sende- und Empfangsmöglichkeiten war es jedoch voller störender Nebengeräusche + anderer Artefakte.

Nun geht auch im Radio das Analoge Zeitalter zu Ende.

SENDEZEITEN :

Die letzten Sendungen für 2018 

„MARANATHA – DAS Magazin für junge christliche Musik“

Sa., 2. Dezember 21 Uhr auf TIDE96null oder tideradio.de LIVESTREAM + Digitalradio DAB plus

zeitgleich: Großraum Hamburg Kabelradio 95.45,

Sa.,15. 12.um 16 Uhr Westküste FM = okwestkueste.de LIVESTREAM

So,  16.12.um18 Uhr Kiel FM = okkiel.de LIVESTREAM

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Nach Erstsendung könnt Ihr die jeweilige Sendung 7 Tage lang in der Radiomediathek von TIDERADIO „NACHHÖREN“ nachhören:

www.tidenet.de > Radio > Nachhören

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